Diakonische Bürgerstiftung Niederrad

Seit 2009 besteht die „Diakonische Bürgerstiftung Niederrad". Der Stifter, Dieter Nölle, hat aus dem Nachlass seiner Eltern und Großeltern, die in Niederrad lebten, der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde ein Startkapital als Grundstein zur Verfügung gestellt. Die Paul-Gerhardt-Gemeinde verwaltet die Stiftung als Treuhänderin. Es handelt sich um eine nichtrechtsfähige kirchliche Stiftung öffentlichen Rechts. Der Kirchenvorstand hat ein Kuratorium ins Leben gerufen, das die Stiftungsangelegenheiten bearbeitet. Vorsitzende des Kuratoriums ist Pfarrerin Angelika Detrez.

Zweck der Stiftung ist die Übernahme diakonischer Aufgaben im Seniorenbereich, in der Betreuung alter oder kranker Menschen in der Kirchengemeinde und konfessionsübergreifend im Stadtteil Niederrad. Der demografische Wandel zeigt es: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Die Herausforderungen hinsichtlich einer Anpassung und Neugestaltung der diakonischen Aufgabe der Kirchengemeinde werden größer. Der Kirchenvorstand ist sehr erfreut darüber, dass der Start der Stiftung es ermöglichen wird, verschiedene Projekte anzugehen, die im Stiftungs-Kuratorium vorbereitet werden, wie die offene Seniorenarbeit im Regenbogenhaus weiter zu gewährleisten und sie den veränderten Gegebenheiten anzupassen sowie Einzelfallhilfen zu gewähren.

Was ist der Vorteil einer Stiftung? Es gibt Menschen, die mit ihrem ganzen oder einem Teil ihres Vermögens auf Dauer wirken möchten. Sie denken an die Zukunft des Gemeinwohls. Sie haben die Kraft und die Möglichkeit, eine Idee - gekleidet in eine Stiftung - wirksam werden zu lassen. Dabei bleibt das Stiftungskapital unangetastet dauerhaft erhalten, lediglich die jährlichen Erträge dürfen für den festgelegten Zweck verwendet werden. So ist eine nachhaltige, über Generationen bleibende Wirkung gesichert. Die kirchliche Stiftung bietet im Strom der Zeit die Gewähr der Dauer. Allerdings braucht man einen relativ hohen Kapitalstock, damit Erträge wirksam werden können.

„Nachhaltigkeit" - dieser Begriff wurde vor 200 Jahren in der Forstwirtschaft geboren: Man darf nur so viel Holz entnehmen, wie im gleichen Zeitraum nachwächst. Den Baum, den man heute pflanzt, kann man in 50-200 Jahren ernten, also Generationen später. Gut, dass der Gedanke der Verantwortung für die nächsten Generationen dem Egoismus nicht das Feld überlässt!

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Kontakt

Pfarrerin Angelika Detrez
- Vorsitzende des Stiftungskuratoriums -
E-Mail: angelikadetrez[at]pgg-ffm.de
Tel.: 069 6702603
www.buergerstiftung-niederrad.de