Stolpersteine

Die Paul-Gerhardt-Gemeinde veranstaltet in guter Tradition zusammen mit der katholischen Gemeinde Mutter vom Guten Rat die ökumenische Friedensdekade. Seit 2004 hat sich der Stadtteilrundgang als ein beliebter und fester Bestandteil dieser Veranstaltungsreihe entwickelt.

Der jeweilige Rundgang wird von Robert Gilcher konzipiert und fügt sich thematisch in das jeweilige Motto der Friedensdekade ein. Vermeintlich Altbekanntes erscheint durch neue Bezüge in einem anderen Licht, erfrischt und fördert Geschichten hervor. Es sind Erlebnisse, die für alle Teilnehmer eine Bereicherung bringen.

Naturgemäß muss man sich mit der Geschichte Niederrads und seiner Bewohner auseinandersetzen. Dabei stieß Robert Gilcher wiederholt auf BürgerInnen aus Niederrad, evangelische Christen jüdischer Herkunft oder jüdische Niederräder, die mit einem evangelischen Ehepartner verheiratet waren, und aufgrund der Nürnberger Rassegesetze verfolgt wurden.

Auch in unserer Paul-Gerhardt-Gemeinde gab es in der Zeit von 1933 bis 1945 widerstreitende Strömungen. Anhänger der dem Nationalsozialismus nahe stehenden Deutschen Christen standen den Anhängern der Bekennende Kirche unversöhnlich gegenüber. Dies war die Motivation, sich über die vorgenannten Stadtteilrundgänge eingehender mit diesem Thema zu befassen und insbesondere der Opfer zu gedenken.

Stolpersteine in Niederrad

2013 wurden in Niederrad durch den Künstler Gunter Demnig 6 Stolpersteine für Opfer des Nationalsozialismus verlegt...

2012 wurden in Niederrad 5 Stolpersteine verlegt...

2011 wurde in Niederrad der erste Stolperstein verlegt...

Weitere Informationen

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