Bibel aktuell am Buß- undBettag

Am Buß- und Bettag endete die Friedensdekade 2018 mit einem ökumenischen Gottesdienst in der kleinen Kirche. Die Predigt hielt der evangelische Militärpfarrer Alexander Liermann. Der Predigttext war der Brief an die Gemeinde in Laodizea aus der Offenbarung. „Ich stehe vor der Tür und klopfe an, wer die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten,“heißt es darin. Es ist eine Ermutigung zur Umkehr, zum Öffnen der Tür in eine bessere Zukunft, verbunden mit der Aufforderung: Ändere Dich, auf Dich kommt es an. Dieser 2000 Jahre alte Text hat bis heute nichts an seiner Bedeutung verloren.

In dem anschließenden Nachgespräch im Pfarrhaus im Rahmen von „Bibel Aktuell“ erzählte Pfarrer Liermann spannend von sein Aufgaben und Erfahrungen als Militärpfarrer. Neben der seelsorglichen Begleitung der Soldaten sowohl im Inland als auch bei Einsätzen im  Ausland sind es Gottesdienste sowie auch Veranstaltungen für Soldatenfamilien und mit hohem Stellenwert auch Ethikunterricht.

In seiner Arbeit, die von den Soldaten geschätzt und anerkannt wird, sieht der Pfarrer eine sinnvolle Tätigkeit, die er nun schon fast 12 Jahre ausübt. Im Gegensatz zu den „idealisierten“ Kriegen der Vergangenheit spricht man heute oft vom asymmetrischen Krieg. Wurde früher um den  Sieg gebetet, beten wir heute für den Frieden. In diesem Sinn war es unlängst in einem „Wort zum Tag“ formuliert.

Bei dem Stadtteilrundgang am 17.11. 2018 berichtete Robert Gilcher zunächst in der kleinen Kirche über die Niederräder Verhältnisse zwischen 1918 und 1933. Auch hier herrschte oft Armut, eine Folge der Arbeitslosigkeit, der Inflation und Weltwirtschaftskrise. Auch die kleinen Geschäftsleute hatten darunter zu leiden, waren sie doch auf die Kaufkraft ihrer Kunden, ihrer Nachbarschaft angewiesen. Baulich hat sich damals in Niederrad einiges getan. Zickzackhausen wurde gebaut. Anfang der 30er Jahre entstanden 2 neue kirchliche Bauten, die katholische Kirche an der Bruchfeldstraße und das evangelische Gemeindehaus in der Gerauer Straße.

Von der kleinen Kirche ging es dann zu verschiedenen Stolpersteinen, die an die schrecklichen Schicksale Niederräder Bürgerinnen und Bürger erinnern. Der Rundgang endete am Bruchfeldplatz. Dort wurde die Friedenslinde vermisst. Sie ist während der Bauarbeiten ausgelagert. Hoffen wir, dass sie nach der Neugestaltung des Bruchfeldplatzes dann bald wieder für noch viele Jahre auf dem alten Platz für einen neuen Frieden

Norbert Hofmann

 

 

 

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