Bericht über die Fahrt mit dem Reiseteam in den südlichen Odenwald

Odenwaldfahrt mit überraschendem Orgelkonzert (von Norbert Hofmann)

Am 21. 6. 2016 um 13.00 Uhr war der Start für die Fahrt in den südlichen Odenwald. Auf der Strecke an der Bergstraße entlang wurden bereits im Bus Informationen gegeben zur Strecke, dem Zielgebiet und auch über die Nibelungen. Letzteres erwies sich als naheliegend, erinnert in Grasellenbach, dem ersten Halt, doch vieles an die Erzählungen des mittelhochdeutschen Nibelungenliedes. Es gibt dort einen Siegfriedbrunnen, die Nibelungenstraße ist nicht weit entfernt und Kaffee getrunken wurde im Nibelungencafé.

Von da ging es weiter nach Waldmichelbach. Dort erwartete unser Gemeindepädagoge Gerd Pfahl die Mitreisenden. Er machte mit ihnen eine kleine Wanderung durch die Stadt, unter anderem zum „Einhaus“ - Wohnung, Stall, Scheune, alles in einem Haus - und auch zur Draisinenbahn. Überraschender Höhepunkt war der Besuch der evangelischen Kirche. Der Kantor hatte mit Werken aus der Zeit des Barock, der Romantik und auch der Neuzeit ein kleines Konzert zusammengestellt. In der schönen alten Kirche, in der Altar, Kanzel und Orgel übereinander angeordnet im Blickfeld der Besucher liegen, erlebte die Reisegruppe eine stimmungsvolle halbe Stunde der Besinnung bei klangvollem Orgelspiel. Da wurden Erinnerungen an den Besuch der Kirche an der Neunkircher Höhe wieder wach.

Zur Schlussrast ging es in Kreidach noch in ein Odenwälder Restaurant. Das Wetter war angenehm und trocken. Die Fahrt im Bus durch diesen Teil des Odenwaldes mit seinen Bergen und Tälern, Wiesen und Wäldern rundete den vom Reiseteam organisierten Ausflug ab. Mit dem eindrucksvollen Orgelkonzept wird der Tag den Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben.

Bibel aktuell macht Sommerpause

Am 15. Juni 2016 um19.30 Uhr berichtete unser Gemeindepädagoge Gerd Pfahl über Franz von Assissi.

Herr Hofmann schreibt hierzu:

Am 15. 6. 2016 ist unser Gemeindepädagoge Gerd Pfahl zu „Bibel Aktuell“ gekommen. Sein Thema war „Franz von Assisi - ein ökumenischer Heiliger und Reformator“. 1181 oder 1182 in Assisi zur Welt gekommen, wurde er in eine Zeit hinein geboren, in der die Kirche sich gegenüber ihrer Frühzeit stark verändert hatte.

Als Sohn reicher Eltern war Francesco, wie er aufgrund der französischen Abstammung seiner Mutter genannt wurde, allen Freuden, die das Leben zu bieten hatte, sehr zugewandt. Im Städtekrieg zwischen Assisi und Perugia geriet er als Ritter für 1 Jahr in Gefangenschaft. Nach seiner Freilassung begegnete er Aussätzigen. Dieses Ereignis veränderte  seine Einstellung zum Leben gründlich. Fortan wollte er leben wie Jesus und seine Jünger es vorgelebt hatten. Seine teuren Kleider gab er seinem Vater zurück und kleidete sich mit einer rauen Kutte. Er wurde nachdenklich und kritisch seiner Kirche gegenüber. Er zog sich zurück. Seine Freunde schlossen sich ihm an und wollten ebenso in Bescheidenheit und Armut leben. So kam es zur Ordensgründung. Dies wurde ihm von der kirchlichen Hierarchie nicht leicht gemacht, zielte seine Idee doch auf eine Erneuerung des gemeinsamen Hauses der Kirche und eine Rückbesinnung zu den ursprünglichen Formen des kirchlichen Lebens.

Sein Wirken stand unter dem Zeichen von Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung. Er wurde zum Schutzpatron der Tiere und des Naturschutzes. Weit bekannt ist sein literarisches Werk „Sonnengesang“. Er starb mit 44 Jahren. Schon 2 Jahre nach seinem
Tod wurde er heilig gesprochen.  

Wie auch der große Heilige aus dem Mittelalter setzt sich der jetzige Papst Franziskus, der sich als erster Papst diesen Namen erwählte, für Frieden und Gerechtigkeit ein. Und die Zeichen, die er wie sein großes Vorbild durch seine gelebte Bescheidenheit setzt, sollten wir nicht übersehen.

Lesen Sie  hier die weiteren Berichte unseres Gemeindemitglied Norbert Hofmann.

reinhardtdamm@remove-this.pgg-ffm.de

Seniorenfreizeit im Oktober 2016

Heilsbronn – Münsterstadt im romantischen Franken

Im RPZ Heilsbronn - Tagungsort für Leib, Geist und Seele - wollen wir vom 3.-6. Oktober miteinander auf der Freizeit die Tage verbringen. Weitere Infos hier

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Der neue Kirchenvorstand

wurde am 6. September in sein Amt eingeführt werden. Die Mitglieder des neuen Kirchenvorstands finden sie hier.

Jahreslosung 2016

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. Jesaja 66,13

Wir suchen SIE als ehrenamtliche Austräger für den Kirchenboten

Unser Kirchenbote ist sehr beliebt in der Gemeinde Niederrad. Das Erscheinungsdatum ist alle zwei Monate und informiert über das Leben in und um unsere Paul-Gerhard-Gemeinde. Wir suchen für die jeweils letzte Woche der ungeraden Monate Austräger, die einen überschaubaren Verteilbezirk (Aufwand ca. 1-2 Stunden) ehrenamtlich und verläßlich übernehmen. Melden Sie sich bitte im Gemeindebüro oder bei einem Mitglied des Kirchenvorstandes.